von Dennis Albrecht

Der Sonntagstipp berichtet über die Karateschule Kumadera

Sonntagstipp | Ausgabe vom 07. April 2013

Von Anke Ullrich

ACHIM. Als Töchterchen Lilien Sayuri Sophie etwa drei Jahre alt war, da wollte sie das auch, was der Papa da immer machte. Karate lernen! Vater Dennis Albrecht, selbstständiger Grafik-Designer, begab sich auf die Suche nach einem Verein, in dem so junge Kinder betreut werden. „Es gab keinen. Da habe ich damit begonnen, sie selbst zu trainieren.“ Das war kein Problem für den Lehrer für Shôtôkan Karate-dô, der bereits vor zehn Jahren eine Karate-Sparte bei einem Sportverein in Brinkum gründete und seit 30 Jahren Karate praktiziert. Doch der Gedanke, selbst eine Karate-Schule zu gründen, in der die ganz Lütten behutsam an die japanische Kampfkunst herangeführt werden können, ließ ihn nicht mehr los. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Kindern mein Wissen weiterzugeben“.

Am Dienstag, 16. April, beginnt das erste Training an seiner eigenen Karate-Schule „Kumadera“, die im „Fitness Loft“ am Fritz-Lieken-Eck 2 in Achim eingezogen ist. Einen Dôjô gründen für Kinder – „ich habe ein Tempelbären-Konzept entwickelt. Ein altersgerechtes Training, bei dem niemand überfordert oder unterfordert wird“, erzählt der Achimer. Kumadera heißt auf Japanisch „Tempelbären“. „Bären passen ganz gut zu Kindern. Sie sind zuerst schnuckelig, können aber auch anders werden, wenn sie ihre Jungen verteidigen. Karate ist
eben auch Verteidigung.“ Wer Karate hört, der verbindet mit diesem Sport oft das Zerschlagen von Brettern. Nicht jeder hat verinnerlicht, dass es bei der Kampfkunst um Konzentration und Körperbeherrschung geht.

In der Karate-Schule „Kumadera“ gibt es drei Trainingsgruppen. Die „Bonsai Kids“ sind zwischen drei und fünf Jahre alt. Für die Kleinsten im Kindergarten- und Vorschulalter sind die Übungen so aufgebaut, dass sie auf spielerische Art und Weise die Koordination und motorische Grundfertigkeiten verbessern. Alle Bewegungen werden bewusst immer mit rechts und links ausgeführt. Das 45-minütige Training kann entweder dienstags oder donnerstags erfolgen. Als Betreuerinnen dabei sind Ehefrau Michaela Albrecht und ab Sommer auch eine Kindergärtnerin.

Bei den „Ninja-Kids“ tummeln sich die Schulanfänger. Die Sechs- bis Achtjährigen lernen mehr Selbstbehauptung. Dennis Albrecht ist überzeugt davon, dass die Jungs und Mädchen, die Karate lernen, mehr die Anforderungen bewältigen können, die sie in der Schule und im Alltag meistern müssen.

Die „Samurai-Kids“ sind im Alter zwischen neun und vierzehn. Was sie erwartet ist auch im Internet auf der Seite www.karateschule-kumadera.de nachzulesen. Dort heißt es: „Egal ob Mädchen oder Junge, sportlich oder unsportlich, dick oder dünn, klein oder groß. Fairness und Respekt wird bei uns groß geschrieben! Die älteren Schüler helfen den jüngeren Schülern – so lernst Du auch was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen.“

Am Sonntag, 14. April, findet ein Informationstag in der Karate-Schule in Achim satt. Von 10.30 bis 15.30 Uhr können Kinder einfach mal kostenlos mitmachen. Weitere Informationen gibt es bei Dennis Albrecht unter  04202/9880048.

Zurück